Terminverlegung: Mathias Ènard mit „Kompass“ im Mittelpunkt des Literarischen Gesprächskreises Buch aktuell

Die Buchbesprechung in der Reihe „Buch aktuell“ - angeboten von der Volkshochschule Gelderland in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Keuck und der Öffentlichen Bücherei Geldern – befasst sich am mit dem ausgezeichneten Roman „Kompass“ von Mathias Ènard. Die Buchbesprechung findet am Montag, 19. März 2018, 19.30 Uhr, in der Volkshochschule, Kapuzinerstraße 34 in Geldern statt. Das Buch sollte vorab gelesen werden. 

Für seinen Roman „Kompass“ hat Mathias Énard den bedeutendsten französischen Literaturpreis, den Prix Goncourt, erhalten und wurde ebenfalls mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2017 ausgezeichnet. Der Roman erzählt von der Leidenschaft der Europäer für die Kulturen der arabischen Welt –  und eine unerfüllte Liebesgeschichte. Verknüpft werden die Passion von Literaten, Philosophen und Künstlern aus dem Abend- für das Morgenland mit der Liebe des eigenbrötlerischen Wiener Musik- und Orientwissenschaftlers Franz Ritter zu der  Wissenschaftlerin Sarah. Im Laufe einer schlaflosen Nacht rekapituliert Franz sein unerfüllt gebliebenes Begehren und die gemeinsame Zeit in arabischen Ländern. Sarahs Orient-Sehnsucht ist vor allem eine Suche nach einem „Kompass“ im Leben, nach Selbstverwirklichung. Der Roman führt den Leser auch in die Konfliktzonen unserer Tage, nach Aleppo, Raqqa und Palmyra, allerdings in eine Zeit vor den Zerstörungen des Syrienkrieges, und zu dem gemeinsamen kulturellen Erbe: Wie einflussreich die „Erzählungen aus 1001 Nacht“ für die europäische Dichtkunst waren, welche Beiträge der Baaltempel, das Tetrapylon in Palmyra für die Architektur in Paris, Wien oder Berlin geleistet haben.

Mathias Énard, 1972 in Niort in Nordfrankreich geboren, lebt in Barcelona. Mit „Kompass“ gibt er seinen Lesern einen Einblick in den arabischen Kulturraum, der zeigt, wie islamische, christliche und jüdische Tradition ineinandergreifen; und der den Einfluss des Orients auf die europäische Kultur belegt. Die Jury des Leipziger Buchpreises lobte den Schriftsteller als „einzigartigen Vermittler“.

Die Teilnehmergebühr  (5,00 €) wird am Veranstaltungsabend erhoben. Eine telefonische Anmeldung unter 02831-93750 ist erforderlich.



Foto: © MarcMelki

 
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